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Ausgewählte Ausgabe: 10-11-2016 Ansicht: Modernes Layout
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Neue Konzepte für Elektromobilität

Die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität muss nicht nur flächendeckend und funktional sein, sie sollte auch weiteren ökologischen Kriterien genügen. Die Velocity Aachen GmbH hat mit der Pion Technology AG, Hanau, eine Lösung umgesetzt, bei der Ladesäulen mit spezieller Ökobilanz und Technik der Phoenix Contact E-Mobility GmbH aus Schieder-Schwalenberg zum Einsatz kommen. Eine Besonderheit ist, dass der verwendete Beton-Werkstoff Feinstaub aus der Luft filtert.


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Ladesysteme für E-Mobile mit Gehäusetechnik aus Beton. Der photokatalytische Oberflächeneffekt filtert Feinstaub aus der Umgebungsluft.

Elektrofahrzeuge liegen im Trend. Sie leisten einen Beitrag zur Energiewende und zum Umweltschutz. Der Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur kommt dabei aber nur langsam voran, denn hohe Investitionen und lange Amortisationszeiten halten viele Investoren von einem Engagement ab. Eine fehlende flächendeckende Ladeinfrastruktur wirkt sich wiederum negativ auf die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen aus und hält viele Käufer zurück. Eine mögliche Lösung für das Problem zeigt das Projekt Velocity Aachen in Zusammenarbeit mit Pion Technology.

Intermodale Mobilitätskonzepte mit hoher Verfügbarkeit

Das Unternehmen Velocity Aachen entwickelt in Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und regionalen Industriepartnern ein Mobilitätssystem auf Leihbasis für den urbanen Bereich. An 100 Standorten in Aachen entstehen intermodale Knotenpunkte einer Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Elektroautos. Intermodal bedeutet, dass die Verkehrsteilnehmer ihre Wegstrecke mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Dabei werden die Fahrer der Elektroautos eingeladen, gezielt auf E-Bikes umzusteigen und damit den innerstädtischen Verkehr zu entlasten. Für sie, und für diejenigen, die ganz auf ein eigenes Fahrzeug verzichten, stehen E-Bikes im Stadtgebiet zur Verfügung. Geplant sind bis zu 1 000 Exemplare. Diese können an den Stationen abgeholt, abgegeben und geladen werden.
Verschiedene Tarifoptionen – von der einfachen Online-Standardbuchung bis hin zum Jahres-Abo für Pendler und Vielfahrer – sollen für ein differenziertes und zielgruppengerechtes Angebot sorgen. Damit erfüllt das Projekt gleich zwei Erfolgskriterien der Elektromobilität: eine hohe Verfügbarkeit in Verbindung mit einem tragfähigen Geschäftsmodell. Dafür müssen die Anlagen stets sorgfältig gewartet werden und betriebsbereit sein.
„Wir geben unseren Kunden ein Mobilitätsversprechen und legen viel Wert auf eine hohe Anlagenverfügbarkeit – unter allen Umweltbedingungen“, sagt Dennis Brinckmann, Geschäftsführer von Velocity Aachen. „Weil Energieeffizienz für uns einen hohen Stellenwert hat, muss die gesamte Technik hier mitspielen, auch die unserer Lieferanten.“ Ein Beispiel dafür sind die Stromversorgungen aus der Reihe Quint Power von Phoenix Contact. „Die Reserven beim Model mit 48 V/20 A geben uns die Sicherheit, dass alle Räder immer optimal geladen werden“, so Brinckmann. Die unterschiedlichen Spannungsebenen von 5 und 12 V für die Systemkomponenten werden durch Stromversorgungen der Serie Uno Power bereitgestellt – mit einer hohen Leistungsdichte in kompakten Schaltkästen.

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Autoren

Dipl.-Ing. (FH) MBA Jens Eickelmann

Business Development Manager E-Mobility, Phoenix Contact Deutschland GmbH, Blomberg,
jens.eickelmann@phoenixcontact.de

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