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Ausgewählte Ausgabe: 10-11-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Wasserdesinfektion und Biofilmprophylaxe

Noch immer werden bei der Entkeimung und Desinfektion aggressive Desinfektionsmittel eingesetzt. Doch dieses Vorgehen hat Nachteile: Viele Biozide sind umweltschädlich sowie gesundheitsgefährdend. Zudem ist die Entsorgung der giftigen Stoffe oft kompliziert und kostspielig. Um die Risiken für Umwelt und Gesundheit zu minimieren, hat die CuraSolutions GmbH Hydro L.O.G. entwickelt. Diese wirkungsverstärkte Zusammensetzung zur antimikrobiellen Behandlung von wasserhaltigen Flüssigkeiten und der in Wasser vorliegenden Biofilme beinhaltet ausschließlich biologisch abbaubare, antimikrobielle Wirkstoffe. Eine teure Entsorgung entfällt somit. Die Anwendung erfolgt in Form direkter Zugabe in das Kühl- oder Prozesswasser.


In vielen Branchen ist Wasser essenzieller Bestandteil des Produktionsprozesses und unterliegt hohen Reinheitsanforderungen. Die Wiederaufbereitung wird jedoch häufig mit aggressiven Verfahren durchgeführt, die die Umwelt erheblich belasten können.

In vielen Branchen ist Wasser essenzieller Bestandteil des Produktionsprozesses und unterliegt hohen Reinheitsanforderungen. Die Wiederaufbereitung wird jedoch häufig mit aggressiven Verfahren durchgeführt, die die Umwelt erheblich belasten können.

Die Wirtschaft ist auf keimfreies Wasser angewiesen: In vielen Branchen wird es zur Kühlung und Herstellung von unterschiedlichen Produkten benötigt. „Mit der Zeit bilden sich in den Anlagen jedoch Biofilme in Form von schleimigen Ablagerungen, in welchen Mikroorganismen stoffwechselaktiv bleiben und durch welche sie vor physikalischen und chemischen Gefahren geschützt sind“, erklärt Dr. Wolfgang Fürlinger, Geschäftsführer der CuraSolutions GmbH. Gegen krankheitserregende Mikroorganismen wie zum Beispiel Legionella pneumophila werden deshalb Biozide eingesetzt. „Häufig enthalten diese jedoch aggressive und unter Umständen sogar toxisch bedenkliche Inhaltsstoffe.“
Zudem wurden die Behörden erst in den vergangenen Jahren auf ein weiteres Problem aufmerksam: Laut Umweltbundesamt werden Desinfektionsmittel zunehmend falsch entsorgt und belasten Gewässer und Böden erheblich. Trotz der Gefahr für Mensch und Umwelt werden europaweit etwa 50 000 verschiedene Biozidprodukte vertrieben; allein 18 000 davon in Deutschland. Dabei sei von vielen Biozidprodukten, die in Europa im Umlauf sind, die Notwendigkeit für einen Einsatz gar nicht nachgewiesen, moniert etwa das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. PAN Germany.

Natürliche Entkeimung ohne umweltschädliche Folgen

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Die Hydro-L.O.G. werden direkt dem Kühl- oder Prozesswasser zugegeben und beugen so der Bildung eines Biofilms aus gesundheitsschädlichen Bakterien, Algen und Pilzen vor.

Die Reinigung von Abwässern wird deshalb zunehmend aufwendiger. Auch viele Unternehmen behandeln das Abwasser inzwischen vor oder bereiten es wieder auf, um es erneut im betriebseigenen Wasserkreislauf zu verwenden und den Verbrauch zu senken. Je nach Verwendungszweck gestaltet sich die Wiederaufbereitung unterschiedlich aufwendig. Unter Umständen muss das Wasser vor der erneuten Verwendung enthärtet, entkarbonisiert, entsalzt oder auch filtriert werden. „Wird Kühlwasser nicht ausreichend gereinigt, sind unter Umständen erhebliche Betriebsstörungen sowie Korrosionserscheinungen möglich, die zum Ausfall von Anlagenteilen und damit zu hohen Kosten führen können“, so Fürlinger.

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Autoren

Dr. Wolfgang Fürlinger

CuraSolutions GmbH, Wien/Österreich,  
office@curasolutions.at

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